Wo ich wohne... ...im Süden von Spanien etwa 20 Km von Marbella entfernt in einer kleinen Stadt, Fuengirola, mitten in einer Fußgängerzone mit Blick auf 's Meer. Ich muß ca. 500 Meter laufen dann bin ich am Strand. WHOOO !!! Das Meer ist sooo groß. Wie ich zu dem "seltenen" Namen kam ...meine Futterbesorger sind eine eine Deutsch-Spanische IG Interessen Gemeinschaft zu meinem Wohlergehen und ich werde bilingual erzogen. Er sagte wir nennen ihn "EINSTEIN" was ich auch passend zu meiner Intelligenz gut fand. Doch die Spanierin hatte große Schwierigkeiten das Wort EINSTEIN auszuspechen, und man einigte sich auf BALÚ. |
Geschichte des Hundes. Wenn Du noch nie zuvor einen Hund hattest... handelt es sich um eine Entscheidung, die Dein, und das Leben Deines Hundes für das nächste Jahrzehnt entscheidend beeinflussen wird! Wir sind keine Gegenstände die man erwirbt und wieder hergibt, sondern wir haben ein komplexes Gefühlsleben, wie alle Tiere mehr oder weniger ein Gefühlsleben haben, auch die Stiere! Wir bauen naturbedingt eine sehr starke Bindung auf zu unseren Futterbesorger dies hat seinen Ursprung in der Urzeit. Schon zu Fred Feuersteins Zeiten haben wir es geschafft in Einklang mit den ungefiederten Zweibeiner zu leben. Ohne direkte Absprache bildeten wir eine Symbiose mit den Urzweibeinern: " Du besorgst mir Futter (daher der Begriff Futterbesorger) und ich halte Dir die wilden Viecher vom Hals oder wenigstens warne ich Dich rechtzeitig bei bei einer drohenden Gefahr durch selbige.". Nun muß ich einen Zeitsprung machen von mindestens einer Million Jahren. Als die Säugetiere anfingen sich die Erde untertan zumachen gab es zu Anfang eine beschränkte Anzahl von Gattungen. Die Raubtiere Katzen waren vor uns da und obwohl es schwer fällt zu glauben wir haben uns aus den Katzen entwickelt und das war so: Katzen sind naturgemäß Sprung- und Klettertiere was deren Körperbau eindeutig beweist, sie jagten damals Klein-Säuger, auf Bäumen lauernd oder durch anschleichen und überraschen wie sie es heute noch tun, mit weit Rennen und Ausdauer war es bei den spitzohrigen Krallenträger nicht weit her. Denen ging schnell die Puste aus. Die anderen Säugetiere entwickelten sich weiter, wenn man bedenkt ein Pferd war derzeit gerade so groß wie ein Pudel, sie wurden größer und schneller, zogen als Weidetiere herum. Um eine ungleiche Überbevölkerung zu verhindern hat die Natur sofort erkannt: Die Katzen bringen das nicht mehr, es muß ein ausdauernder Jäger her der die Herden, wenn nötig tagelang verfolgen kann. Die Evolution nahm einige geeignete Exemplare der spitzohrigen Krallenträger und trimmte sie auf Ausdauer. Weg mit den spitzen Krallen die behindern nur beim Rennen, her mit größeren Ohren welche ein besseres Gehör garantieren damit unsereins von Weitem das Trommeln der Hufe wahrnimmt und nicht während der Siesta im Gras niedergetrampelt wird. Her mit größeren Lungen, leistungs-fähigere Herzen, längere Blutbahnen am Hals um besser zu kühlen damit das Gehirn nicht überhitzt und zu guterletzt noch die Sprunggelenke in Laufgelenke umbauen und schon steht er da: der URWOLF. - "Nein, nicht der "AIRWOLF", der URWOLF, "ohh, ...Heilig's Blechle", mein Alter griegt mal wieder nix gebacken, wird immer schlimmer mit ihm.". Zuweilen nervt mich mein Futterspender; schaut er doch ständig über meine Schulter um zu sehen was ich da schreibe und mischt sich permanent ein. - Was sich hier in einigen Minuten liest hat sich natürlich über zig-tausende Jahre abgespielt -. Nachdem die Sache mit den Raubtieren geklärt war hat sich die Natur dem Menschen zugewandt. Die nennen sich selber die KRONE der Schöpfung, -wer's glaubt. Die fingen an als Sammler und Aasfresser, da war für uns nix zu holen also blieb der Urwolf dem komischen Zweibeiner fern und scheu gegenüber. Dann erschien der Sammler und Jäger. Es wurde interessant, was die zurückließen davon konnte man sich leicht und gut satt fressen. Da die Urmenschen in kleinen Gruppen daherzogen war ein Mammut selbst für die zu viel und der Kühlschrank wurde erst viel später durch Karl Linde erfunden. Wahrscheinlich haben einige der Urwölfe ihre angeborene Scheu vor dem Australus piticus, der Homo sapiens kam 'n paar Tage später, verloren und in seiner unmittelbarer Nähe gelebt, bis der erste Kontakt zustande kam. "Surprise, Surprise!" War wohl der erste Ausruf eines meiner Vorfahren als er feststellte: Einmal von der Last befreit sich mit der täglichen Futterbeschaffung rumplagen zu müssen lebt es sich ganz angenehm bei der Rasse. Dafür kann man auch mal hin- und wieder einen Arschtritt einstecken. Damit das angenehme Leben für uns kein einmaliges Erlebnis bleiben sollte mußten wir erstmal die Schulbank drücken, die Jungs studieren, wie funktionieren die? Wir hatten ja keine Eile lagen doch Jahrtausende vor uns um alles zu perfektionieren. Wir fingen an die Gesten unserer Gastgeber zu deuten; wenn er sich so benimmt gibt es Hiebe - also Helm überstülpen; wenn er das tut gibt es Futter -also Serviette umbinden; wenn er sich so gebährt braucht er Körperkontakt - also ankuscheln. Je mehr sich der Mensch intellektuell entwickelte in dem Maße versagten unsere Deutungen der Körpersprache wir mußten auch weiter in der Entwicklung. Ein alter, erfahrener Vorfahre analysierte die Sache genau: " Mit der Gebärdendeutung sind wir in einer Sackgasse gelandet denn, bis du die Geste sehen kannst bist du zu dicht an dem Individuum und wenn der mies drauf ist hast du dir schon einen Tritt eingehandelt ",sagte er, weil sehr feinfühlig waren die damals noch nicht. In der (g)rauen Vorzeit war auch nicht viel Platz für Romantik beim Kampf ums tägliche Überleben. "I will survive" - Gloria Gainor Er resultierte: " Wir brauchen einen neuen Weg, die Lösung heißt: GEDANKENLESEN ". Tatsächlich ist es kein echtes Gedankenlesen sondern eine Sensibilität die Stimmungslage in der sich der Zweibeiner befindet zu fühlen anhand deren Ausstrahlung und Verhalten. -"Radar Love" Golden Earring. Der Vorschlag gefiehl uns und wir begannen mit der Ausbildung unserer Sinne, hatten wir doch den ganzen Tag Zeit da wir uns nicht um das Futter kümmern mußten, die Wache übertrugen wir an einige nicht so intelligente Vertreter unserer Gattung; obwohl bischen doof doch zum Bellen reichts immer. Diese einmal manifestierte Sensibilität haben wir bis zum heutigen Tag so perfektioniert, daß kein anderes Lebewesen uns Hunden auf diesem Gebiet gleichkommt. Einer von uns kam an und sagte offensichlich verärgert: " Ich habe es satt den ganzen Tag von den ungefiederten Zweibeinern in der Gegend rumgejagt und schlecht behandelt zu werden. Wir brauchen ihnen gegenüber auch eine Art Sprache um unmißverständlich die Grenzen abzustecken." Wir stellten unsererseits folgende Regeln auf die bis heute Gültigkeit haben: Schwanzwedeln = freundlich, Schwanz einziehen = Angst, Bellen = Gefahr in Verzug, Knurren = lass mich in Ruhe, Zähne fletschen = Du gehst mir mächtig auf 'n Sack, nervöses planloses rumlaufen = Unsicherheit, Auf den Rücken werfen = Ich ergebe mich, Auf dem Bauch rankriechen = es tut mir leid, Rücken zuwenden = ich bin beleidigt, schwanzwedelnd Anspringen = übermäßige Freude, zähnefletschend Anspringen = zu spät für ihn. "It's too late" - Kate Bush. So haben wir es geschafft von damals bis heute in Einklang mit dem Menschen zu leben. Nun obliegt es euch Futterbesorger uns die Angst vor dem Alleinsein zu nehmen,... ...unser Urinstikt als Rudeltier ist sich ständig in der Nähe der Gruppe aufzuhalten, das garantiert uns in freier Wildbahn das Überleben. Ein von dem Rudel verlassenes Tier wäre so alleine dem sicheren Tod ausgesetzt und deshalb muß das Alleinsein trainiert werden. Ihr solltet eine gewisse Zeitspanne erlauben uns in euerem Heim einzuleben und alles kennenzulernen. Danach beginnt ihr mit kleinen Schritten, etwa drei Minuten lässt ihr meinen Kumpel alleine in einem Raum und die Tür verschlossen, mit dem Ohr an der Wand. Mein Futterbesorger z. B. gab mir nur ein paar Worte: " Pass auf die Wohnung auf " und verschwand. So ganz alleine hatte ich nun doch die Panik und fing an zu Heulen und Fiepen. Da hörte ich von außerhalb seine Stimme: " Halt die Klappe du Depp". Ha, what's going on? -Marvin Gaye. Der hat mich garnicht alleingelassen, das Schlitzohr, ...darauf war ich sofort still. Die Tür ging auf und wir freuten uns beide wieder vereint zu sein. Obendrein gab es ein Lob und einen Leckerbissen. Die linke Ratte, die gibt mir mein eigenes Trockenfutter als Belohnung, nur das er diese Brocken in seiner Tasche aufbewahrt somit vortäuscht es sei etwas besonderes. Nun, ich will keinen Stress daher lasse ihn in dem Glauben es nicht zu wissen und nehm mein eigenes Futter in kleinen Mengen dargereicht dankbar an. Die Futterbesorger verlangen unsereins schon eine Menge Geduld ab. Fase zwei; am nächsten Tag gleiches Spielchen, gleiches Trockenfutter. Diesesmal saß er eine viertel Stunde auf der Treppe mit verschlossener Tür, um ihm mein Unbehagen zu zeigen fiepte ich kurz doch bevor er wieder merkern konnte war ich wieder still. Die Tür ging auf es gab ein fettes Lob und die Prämie. Fase drei; am nächsten Tag rührte ich mich nicht einmal zum Husten und mir ist garnicht ein Pups entwischt, ich ließ ihn eine halbe Stunde auf der Treppe sitzen. Tut mal gut ihn eine Weile nicht zu sehen wenn man ihn den ganzen Tag um sich herum hat. Wieder Lob, wieder Prämie. es ging die ganze Woche so weiter. Am Ende Woche einigten wir uns darauf daß er zum Einkaufen das Haus verlassen darf während ich die Möbel bewache. Natürlich lockte ich ihm das Versprechen ab mir etwas mitzubringen, aber keine Lutscher, Schokolade oder so'n schlechtes Zeugs wie es die ungefiederten Zweibeiner bei ihren Welpen tun aus der Überzeugung die machen etwas Gutes, das ist schlecht für die Zähne, bringt nur tote Kalorien und macht dick.
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KNOCHEN, bitte, bitte gebt uns keine KNOCHEN Wer einmal bei einem medizinischen Futterspender die Innenaufnahmen von einem Hundemagen gesehen hat von einem Hund der mit Knochen gefüttert wurde wird seinem Vierbeiner nie wieder Knochen geben. Vom Freßverhalten sind wir Hunde "Schlinger", d. h. das Freßgut wird grob zerkleinert und in ganzen Brocken verschlungen den Rest besorgt unsere Magensäure mit Perfektion. Ebenso verschlingen wir aber auch größere Splitter von Knochen die sich durch die Knetbewegung des Magens in die Magenwände bohren. Dort stecken bleiben und vernarben, der Magen knetet bei jedem Fressen und verursacht somit jedesmal Schmerzen. MERKE: Ein Hund leidet still.....! Er kann nicht sagen daß er Schmerzen hat. "Rinderknochen" geben ist auch so eine althergenommene Un-Weisheit. Gut, die können wir nicht verschlingen jedoch abschaben mit unserem starken Gebiß. Die Menge an Kalk (eine Hauptknochensubstanz) die wir dabei aufnehmen führt in jedem Fall zur Verstopfung und ich sehe immer wieder meine Art-Verwandten auf der Straße die sich Augen vor 'n Kopp drücken um das Zeugs wieder loszuwerden. ALSO! Bitte keine Knochen, nie! Ideal sind die Büffelhaut-Knochen hundert Prozent natural.Ein Einbrecher steht im Wohnzimmer... ...und leuchtet mit der Taschenlampe nach Wertgegenständen. Plötzlich kommt aus dem Dunkeln eine Stimme: " Ich kann dich sehen und Jesus sieht dich auch." er zuckt zusammen, wieder die Stimme:" Ich kann dich sehen und Jesus sieht dich auch.", er leuchtet in die Richtung aus der die Stimme kam und sah einen Papagei in einem Käfig. " Mein Gott hast du mich erschreckt, wer bist du denn? ". " Elfriede! " sagt der Papagei. " Elfriede? das ist aber ein doofer Name für einen Papagei. ". " Ja, genau so doof wie Jesus für einen Rottweiler der hinter dir steht." Am zweiten Tag schon eingelebt in der neuen Umgebung, meine Mutter vermiße ich noch etwas, doch hier werde ich beschäftigt und abgelenkt. Eine Steinzeithütte, Nachbildung im Museum von Ronda. So in etwa müssen die Jungs damals in der Jungsteinzeit gewohnt haben. Foto: Patrick Stolz So handelt das Tier am Menschen und wie behandelt der Mensch das Tier......?Erstellt und Urheberrecht bei meinem Besitzer rk@rkplus |
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