Wo ich wohne... ...im Süden von Spanien etwa 20 Km von Marbella entfernt in einer kleinen Stadt, Fuengirola, mitten in einer Fußgängerzone mit Blick auf 's Meer. Ich muß ca. 500 Meter laufen dann bin ich am Strand. WHOOO !!! Das Meer ist sooo groß. Wie ich zu dem "seltenen" Namen kam ...meine Futterbesorger sind eine eine Deutsch-Spanische IG Interessen Gemeinschaft zu meinem Wohlergehen und ich werde bilingual erzogen. Er sagte wir nennen ihn "EINSTEIN" was ich auch passend zu meiner Intelligenz gut fand. Doch die Spanierin hatte große Schwierigkeiten das Wort EINSTEIN auszuspechen, und man einigte sich auf BALÚ. |
Die Sache mit dem Namen. Während ich noch an Mutters Busen saugte machten sich meine Futterbesorger schon Gedanken um meinen Namen. Falco kam nicht in Frage, was war das war. Wie mir später berichtet wurde hatte sich das etwa so zugetragen: Er der Deutsche sagte: "EINSTEIN" gefällt mir, fand es sogar als genialen Geistesblitz, suum quique. "No lo se, Eenstien para un perro - weiß nicht Eenstien für einen Hund - ". Schon fingen die Probleme an. Die Spanierin brauchte angemessene Zeit um das Wort EINSTEIN einigermaßen deutlich zu betonen, doch das Resultat der Aussprache war mitnichten geeignet um einen Hund im Befehlston zur Unterordnung zu bewegen; das ging von Enseen, enstien, eistein, einsteen usw aber nix brauchbares dabei. Weil wenn ich mich mit meinen Futterbesorger auf der Gasse befinde habe ich naturgemäß ganz unterschiedliche Interessen als die ungefederten Zweibeiner.
Gerade als Junghund* erscheint alles neu, interessant, man muß alles abschmecken und beschnüffeln. Die Informationen lesen die andere Artgenossen mit Vorliebe an Häuserecken gesetzt haben; obwohl mir persönlich erscheint es wenig sinnvoll in einer Innenstadt sein Revier zu markieren, bei der Masse an Mitbewerbern. Also wie gesagt so ausgelastet kann man sich nicht auch noch um Straßenverkehr kümmern oder um andere Menschen die alle in Eile durch die Gassen hechten. Da ist es hilfreich einen Futterbesorger zu haben der über ausreichend Stimmgewalt verfügt um mit einem Ruf meines Namens, welcher kurz und prägnant sein soll, die Aufmerksamkeit in mir weckt und mich somit vor den Gefahren beschützt. In Anbestracht meines etwas bärigem Erscheinungsbild als erwachsener Golden Retiever einigten sich die beiden auf BALU; das flutscht bei ihr raus wie geölt.( Auch "Retriever" damit kommt SIE ganz und garnicht zurecht, sie nennt mich, nach der Rasse gefragt, einfach "GOLDEN" ). BALU hingegen beherscht sie aus dem ff, wie ich, nachdem ich einige verbale Anschnautzer auf spanisch hinnehmen mußte, nur bestätigen kann. *( WELPE gefällt mir überhaupt nicht, Ist so 'ne Erfindung aus der Futterbesorger Welt und nicht mal DIE wissen woher der Begriff kommt und was er genau bedeutet; "Cachorro" klingt da viel hübscher) Wo ich wohne? Am Mittelmeer, genau gesagt im Süden von Spanien unweit von Marbella. Fuengirola, eine kleine Stadt zwischen Málaga und Marbella, 150 Km bis Granada mit seiner weltberühmten Festung der Araber ALHAMBRA, 250 Km bis CORDOBA zu der MEZQUITA (wörtlich übersetzt: "Moschee") und TOLEDO die Stadt die 400 Jahre den Westgoten als Hauptstadt diente bis zur Ankunft der Mauren ca. 900 n. Chr., 120 Km bis nach Gibraltar und von dort mit der Fähre nach Marroko. Aber das liegt noch alles vor mir. Im Monent reicht es mir schon die Strandpromenade rauf und runter zu brettern. Oder durch die Gassen zu streifen währenddem die Müllbeutel untersuchen auf brauchbares Material. Und hier gehen die Ansichten über den Wert der Dinge zwischen meinem Futterbeschaffer und mir weit auseinander. Was ich lecker find, sagt er, sei abscheulich, was er für lecker erachtet, z. B. die hübschen Mädels, interessiert mich weniger als das Atomgewicht eines Nasenpobels, Bevor ich mich weiter in Einzelheiten verliere zurück zum eigentlichen Thema. Wie zuvor angeschnitten; ein kleines Städtchen mit ca. 50.000 Einwohner, im Sommer 500.000 ungefiederte Zweibeiner, wohne ich mitten in der Fußgängerzone genau 500 Meter bis zum Strand. Ich freu mich jetzt schon auf den April wenn das Wetter entsprechend mit 24° minimum, Sonne den ganzen Tag somit reif für die Beach ist, auf das Schwimmen im Meer. Eigentlich will ich ja jetzt schon, nur mal ausprobieren wie sich das Wasser anfühlt auf meiner Haut doch mein Futterbesorger läßt mich nicht. " Du bist noch zu klein " sagt er, was weis der denn von uns Hunden und wie robust wir sind, ..aber er ist nun mal der Boss und sagt wo 's lang geht (im Monent noch!). Bis ich den so richtig in den Griff bekomme wird noch eine Weile ins Land ziehen; sollte mir das überhaupt jemals gelingen. Apropo ins Land ziehen: Er sagt er wolle in absehberer Zeit aufs Land ziehen, raus aus der Stadt, sei ihm zuviel Betrieb, zu hektisch, zu laut - womit er unbedingt recht hat, laut sind die Andalusier wirklich und auf die Dauer nicht gut für mein empfindliches Gehör. Unser Gehör ist weit ausgeprägter als das des Futterbeschaffer und die Nase riecht 200mal besser als seine. Mit den Augen haben wir 's nicht so da sind uns die spitzohrigen Krallenträger weit überlegen. Doch wozu brauchen wir Nachtsicht Fähigkeiten, kein vernünftiger Hund schlägt sich die Nächte um die Ohren um hinter kleinen Pelzträger (Mäuse) herzujagen, die, soviel man auch erwischt in einer Nacht einem doch ein Hungergefühl belassen. Die Kalorien die man aufnimmt werden, mit der Arbeit die man hat aufgezehrt und die Bilanz: plus-minus-null. Da liegen wir lieber in einem gemütlichen Zuhause und warten bis der Futterbeschaffer seinem Namen gerecht wird.
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Ansicht meiner Straße die mich schnurstracks zum MEER führt Die andere Seite meiner Strasse, eigentlich wohne ich auf einer Kreuzung zweier Fussgängerzonen Mit diesen Beisswerkzeugen wurde ich zuhause von meinen Futterspender begrüsst. Die vermeintliche Feder links an meinem Kopf ist tatsächlich einTasthaar.
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